Berufsvorbereitung/Praktika

Berufsorientierung

 

Die Berufsorientierung, also die Vorbereitung auf spätere Arbeitstätigkeit, nimmt einen großen Raum im unterrichtlichen Programm ein. Dabei ist dieser Schwerpunkt nicht alleine der Werkstufe vorbehalten, sondern er zieht sich wie ein roter Faden durch alle Stufen durch. Bereits in der Unterstufe erfahren die Schülerinnen und Schüler in elementarer Form den Unterschied zwischen Zeiten zum Spielen und Zeiten, in denen etwas „getan“ wird. Die Thematik wird dann immer differenzierter in den folgenden Stufen wieder aufgenommen. In der Ober- und in der Werkstufe werden dann spezifisch berufsbezogene Fähigkeiten angestrebt. Der praxisbezogene Anteil nimmt dann in den letzten drei Jahren einen hohen Stellenwert ein. Das Herzstück dabei ist der sogenannte Werkstufentag, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Werkstufe sich an einem Tag der Woche zu klassenübergreifenden Arbeitsgruppen treffen (Reinigung, Kochen, Hygiene, Logistik, Waschen, Schulverschönerung, Projektgruppe). Bei diesen Tätigkeiten, die sie im Verlauf der Werkstufe möglichst alle einmal durchlaufen sollen, lernen die jungen Leute sowohl grundlegende Schlüsselqualifikationen, wie Ausdauer, Sorgfalt, Genauigkeit, systematisches Arbeiten etc., als auch tätigkeitsspezifische Qualifikationen (z.B. Flächenreinigung, Fensterreinigung etc.).